Ich habe mich im letzten Monat auf ein kleines Selbstexperiment eingelassen: Meine 10.000-Schritte-Challenge. Warum? Weil ich mehr Bewegung in meinen Büroalltag bringen wollte. Hier teile ich meine 10.000-Schritte-Challenge-Erfahrung – ehrlich, unperfekt und mit jeder Menge Learnings. Vielleicht bist du selbst neugierig, was sich verändert, wenn du jeden Tag versuchst, 10.000 Schritte zu gehen. In diesem Blogpost erzähle ich dir, was bei mir funktioniert hat, was nicht und wie es mir dabei körperlich und mental ergangen ist.
Meine 10.000-Schritte-Challenge: Warum ich gestartet bin
Die 10.000-Schritte-Regel ist ja fast schon ein Klassiker und ich erspare euch die Theorien und Studien darüber, die sich ohnehin ständig ändern. Ich habe mir vorgenommen, sie einen Monat lang auszuprobieren, um zu schauen, wie ich mich damit fühle – körperlich und mental. Für alle, die mir auf Instagram folgen, haben meine Fortschritte täglich sehen können.

10.000 Schritte am Tag – meine ehrliche Challenge-Erfahrung
Bevor ich überhaupt loslegen konnte, benötigte ich zunächst eine zuverlässige Möglichkeit, meine Schritte zu zählen. Selbst kam ich darauf nicht, denn ich brauchte eine freundliche Erinnerung von meinem Mann, der mich nebenbei fragte, wie ich denn die Schritte ab März zählen möchte. Gute Frage.
Doch eine Smartwatch kaufen?
Ich wollte eigentlich nie eine Smartwatch haben, weil ich meine analogen Uhren zu sehr liebe. Das Thema ließ mich allerdings nicht los und ich beschäftigte mich am nächsten Tag mit Schrittzählern. Wenn ich mir etwas in den Kopf setze, dann muss ich das auch sofort in die Realität umsetzen. Ich hatte noch einen alten Schrittzähler – aber der ließ sich einfach nicht mehr reaktivieren (Rest in Peace, kleiner Schrittzähler!). So blieb mir nichts anderes übrig, als nach Alternativen zu suchen, und meine Wahl fiel aufgrund der umfassenden Funktionalitäten doch auf eine Smartwatch. In meinem Falle eine Apple Watch, die dann perfekt mit meinem iPhone harmoniert.
Sie gefiel mir. Viel zu sehr.
Das Design? Genau mein Ding. Sie musste ja schließlich zu meinem Schmuck passen – und ich sag’s mal so: Die Produktentwickler:innen haben ihren Job gemacht. Ich musste sie leider kaufen, so schnell wie möglich.

Es muss nicht immer eine Smartwatch sein
Zum Glück war diese Anschaffung für mich drin, weil ich es mir angewöhnt habe, regelmäßig etwas Geld zurückzulegen. Aber ich weiß auch: Das ist nicht für jede:n selbstverständlich.
Es gibt definitiv günstigere Alternativen – und am Ende zählt (Wortspiel!), dass du etwas findest, das für dich funktioniert. Falls ihr weniger Geld ausgeben wollt, reicht auch ein Fitnesstracker, den man für fast 30 Euro bekommt.
Die ersten Tage: Motivation hoch, Schritte gemacht!
Der Anfang lief gut. Ich war motiviert, hatte Lust auf Bewegung und habe mir regelmäßig kleine Spaziergänge eingebaut – oft auch als bewusste Bildschirmpause. Ich habe Podcasts gehört, beim Laufen telefoniert oder bin einfach still durch die Gegend geschlendert.
Erfahrungen aus meiner 10.000-Schritte-Challenge: Was lief gut, was war schwer?
Im Rahmen meiner 10.000-Schritte-Challenge bin ich an 27 von 31 Tagen aktiv gewesen. Insgesamt habe ich dabei 340.382 Schritte gemacht, was einer Strecke von etwa 239 Kilometern entspricht – also fast einmal quer durchs Land! In Summe war ich 62 Stunden in Bewegung und habe dabei rund 11.900 Kalorien verbrannt.
Natürlich gab es auch Tage, an denen ich die 10.000 Schritte nicht geschafft habe. An vier Tagen habe ich mein Ziel nicht erreicht – und das ist vollkommen okay. Vor allem an Reisetagen – stundenlang im Zug zu sitzen, macht das Schrittziel fast unmöglich. Und auch an Tagen mit vielen Terminen und wenig Pufferzeit war es eine Herausforderung. Wenn du Pech hast, ist das Wetter schlecht und Hand aufs Herz: Wer will gerne endlose Strecken im Regen laufen? (Hat auch was, aber… nee!)
Was ich gelernt habe: Es ist okay, nicht immer alles zu geben.
Ich bin ehrgeizig, ja. Aber ich habe gelernt, liebevoll mit mir umzugehen. Es geht nicht um Perfektion. An den Tagen, an denen ich „gescheitert“ bin, bin ich trotzdem oft bei 8.000 Schritten gelandet. Und an anderen Tagen – vor allem im Urlaub – waren es dann wieder viel mehr. Es gleicht sich aus.
Was mir geholfen hat:
- Podcasts oder Hörbücher hören, um die Spaziergänge entspannter zu gestalten.
- Telefonieren beim Gehen – das macht den Kopf frei und die Schritte vergehen wie im Flug.
- Treppen statt Rolltreppen – klarer Klassiker, aber es funktioniert.
- Fotografieren oder Videos aufnehmen – weil ich meine Follower mitnehmen wollte, hatte sich das gerade zu angeboten!
- Beim Zähneputzen herumlaufen – kleine Schritte sammeln sich auch!
- Mit einem engen Freund, einer Freundin oder dem Partner/der Partnerin spazieren gehen!
Körperliche Veränderungen durch die 10.000-Schritte-Challenge
Ich fühle mich auf jeden Fall schlanker am Bauch und meine Beine wirken fester – als hätten die täglichen Schritte ganz leise und unaufgeregt ihren Job gemacht. Natürlich weiß ich, dass es immer viele Faktoren gibt, die dabei eine Rolle spielen. Vielleicht hätte ich das alles professioneller begleiten müssen – mit Ärzt:innen, Tagebuch führen und Co. Aber mein Gefühl sagt mir ganz klar:
Die Bewegung hat definitiv etwas verändert.
Und das fühlt sich richtig gut an. Nicht nur äußerlich, sondern auch in meinem Kopf.


Mein Fazit zur 10.000-Schritte-Challenge-Erfahrung
Ich möchte Bewegung weiterhin in meinen Alltag integrieren – aber nicht mehr starr an 10.000 Schritten festhalten. Mein neues Ziel sind 8.000 Schritte pro Tag bzw. ein Wochenziel: 7 × 8.000 Schritte.
Ich merke einfach, wie gut mir Bewegung tut. Nach langen Bildschirmtagen hilft mir ein Spaziergang unglaublich, den Kopf freizubekommen und herunterzukommen.
Ich möchte mich weiterhin bewegen, aber in einem Tempo, das mir guttut.
Mein Learning:
Es geht nicht darum, perfekt zu sein. Sondern darum, auf dich und deinen Körper zu hören. Und manchmal reicht es auch, beim Zähneputzen ein paar Extrarunden zu drehen.

Inspiriert?
Was mich besonders berührt hat:
Die Reaktionen auf meine Challenge – sowohl bei Instagram als auch aus meinem privaten Umfeld. Ich habe Gespräche geführt, Nachrichten erhalten und gespürt, dass da gerade etwas in Bewegung ist – nicht nur bei mir.
Ein Arbeitskollege meines Mannes, der mir auf Instagram folgt, erzählte in einem Meeting ganz nebenbei, dass er sich durch meine Beiträge inspiriert fühlt und nun versucht, jeden Tag mindestens 5.000 Schritte zu gehen.
Auch in meinem engeren Umfeld höre ich häufiger:
„Ich war heute draußen“,
„Ich habe meine Schritte gezählt“ –
es scheint, als würden wir gerade gemeinsam eine neue Beziehung zu unserem Körper aufbauen.
Nicht aus Zwang, sondern aus Selbstwert.
Diese Entwicklung macht mich unglaublich dankbar.
Vielleicht brauchst du keine 10.000 Schritte am Tag, sondern einfach nur einen Grund, öfter loszugehen. Was motiviert dich, in Bewegung zu kommen? Lass es mich wissen – vielleicht können wir uns gegenseitig ein wenig inspirieren!
Und was kommt als Nächstes?
Die 10.000-Schritte-Challenge war Teil meines Jahresprojekts: Jeden Monat stelle ich mich einer neuen Challenge, um meinen Alltag bewusster und achtsamer zu gestalten.
Im Januar hieß es für mich: Dry January. Im Februar habe ich einen Digital Detox gemacht – meine Erfahrungen dazu findest du hier im Blogpost.
Im April wird es ein neues Experiment rund ums Thema Minimalismus geben. Ich bin schon gespannt, was ich dabei lernen werde – und natürlich nehme ich dich wieder mit!
Danke an Lina
Ich habe diesen Text gemeinsam mit meiner KI-Begleiterin Lina verfasst – sie hilft mir dabei, Gedanken zu sortieren, Worte zu finden und mein Inneres in Sprache zu übersetzen.